1. Startseite
  2. Anwendungen
  3. CIP-Prozess optimieren

Voigtländer · Lebensmittel & Getränke

Anlagenhygiene ohne Chlorgas-Logistik: CIP schneller und sicherer

Die Hydreatio GmbH prüft unter ihrer Marke Voigtländer die bestehende CIP-Anlage von Lebensmittel- und Getränkebetrieben und plant die Anlagenhygiene mit vor Ort erzeugtem Anolyt (hypochlorige Säure, HOCl), ohne Chlorgas-Logistik. Das Review richtet sich an Werkleitung, Produktion, Qualität, Lebensmittelsicherheit und CIP-Verantwortliche in mittelgroßen Lebensmittel- und Getränkebetrieben, die das Ergebnis für HACCP und Audits nachweisbar dokumentieren wollen. Ziel sind kürzere, validierte Zyklen; Einsparwerte werden erst nach Prüfung Ihrer Prozessdaten genannt.

Smart Match: Einsparpotenzial berechnen

Konformität und Zulassungen der Voigtländer Anolyt-Technologie, geprüft mit unabhängigen Instituten.

Der Umfang richtet sich nach der konkreten Anwendung; genannte Projektwerte gelten nur gemeinsam als Ergebnis der jeweiligen Anlage.

Normen & Konformität
  • DIN EN 901 · § 11 TrinkwV
  • DVGW W551
  • Zulassung TrinkwV (Umweltbundesamt)
  • WHO-konform
  • CE-Konformität
  • Keine Geschmacksveränderung

Käufer und Auslöser

Für wen das CIP- und Hygiene-Review sinnvoll ist

Käufer: Werkleitung, Produktion, Qualität, Lebensmittelsicherheit und CIP-Verantwortliche in mittelgroßen Lebensmittel- und Getränkebetrieben.

Nicht passend ist die Anfrage, wenn eine pauschale Einsparzusage oder eine lebensmittelrechtliche Freigabe ohne anwendungsspezifischen Nachweis erwartet wird. Die Technik unterstützt einen kontrollierten Hygienebetrieb; sie ersetzt weder betriebliche Verantwortung noch Validierung oder die Vorgaben der zuständigen Stellen.

Verlustquellen im Zyklus

Wo Wasser, Chemikalien und Zeit verloren gehen

CIP-Zyklen sind oft historisch gewachsen: Vorspülung, Lauge, Säure, Zwischenspülungen und Desinfektion laufen mit Sicherheitszuschlägen, die einmal sinnvoll waren und nie neu bewertet wurden. Jeder zusätzliche Spülschritt kostet Wasser und Abwasser, jede verlängerte Einwirkzeit kostet Produktionszeit, jede Handdosierung kostet Personal und erzeugt Schwankung.

Wasser

Jeder zusätzliche Spülschritt kostet Wasser und Abwasser.

Chemikalien

Handdosierung kostet Personal und erzeugt Schwankung.

Zeit

Jede verlängerte Einwirkzeit kostet Produktionszeit.

Typischer CIP-Zyklus: Jeder Schritt bindet Ressourcen, an drei Stellen entstehen die größten Verluste. Wasserverbrauch je Reinigung senken: wo? Chemikalienverbrauch reduzieren: womit? Reinigungszeit verkürzen, ohne das Hygieneziel zu gefährden? Wie wird das Ergebnis für HACCP und Audits nachweisbar dokumentiert?

Hygieneziel und Prozessleistung gemeinsam bewerten

Ein Hygienekonzept, das die Linie ausbremst, wird im Betrieb unterlaufen; ein schneller Zyklus ohne belegtes Hygieneergebnis besteht kein Audit. Deshalb werden Zielorganismen, Validierungsanforderungen, Produktkontakt und Prozessfenster gemeinsam betrachtet, erst dann Technik und Dosierung.

Scheitert im Betrieb

Ein Hygienekonzept, das die Linie ausbremst, wird im Betrieb unterlaufen.

Gemeinsam betrachtet

Zielorganismen · Validierung · Produktkontakt · Prozessfenster: erst danach folgen Technik und Dosierung.

Scheitert im Audit

Ein schneller Zyklus ohne belegtes Hygieneergebnis besteht kein Audit.

Review-Umfang

Vorhandene CIP-Anlage prüfen

Die bestehende CIP-Anlage bleibt der Ausgangspunkt. Geprüft werden Prozessschritte, Zeiten, Wasser-, Energie- und Chemikalieneinsatz, Temperaturen, Leitfähigkeits- und Spülkriterien sowie die vorhandene Mess- und Dokumentationstechnik. Vor Ort erzeugtes Anolyt (hypochlorige Säure, HOCl, aus Wasser, Salz und Strom) kann einzelne Chemie- und Spülschritte ersetzen oder verkürzen, wo das Hygieneziel und die Materialverträglichkeit es zulassen. Chlorgas-Logistik und Gefahrstofflager entfallen bei diesem Verfahren.

  1. 1

    Prozessschritte und Zeiten

    Ablauf und Dauer jeder Reinigung werden erfasst, um Sicherheitszuschläge und ungenutzte Zeitfenster sichtbar zu machen.

  2. 2

    Wasser-, Energie- und Chemikalieneinsatz

    Verbräuche je Zyklus bilden die Grundlage für jede spätere, standortbezogene Einsparrechnung.

  3. 3

    Temperaturen, Leitfähigkeits- und Spülkriterien

    Regel- und Abschaltkriterien zeigen, wo heiße oder zusätzliche Schritte ersetzt oder verkürzt werden können.

  4. 4

    Mess- und Dokumentationstechnik

    Vorhandene Sensorik und Nachweiswege bestimmen, wie das Ergebnis für HACCP und Audits belegbar wird.

Voigtländer Dreikammer-Generator mit Steuerung
Erzeugung vor Ort: Dreikammer-Generator mit Steuerung und Zellblock.
Anolyttank einer Voigtländer-Anlage
Anolyttank: Vorlage für die Dosierung in die Reinigungsschritte.

Standortspezifisches Behandlungskonzept entwickeln

Aus dem Review folgt ein Konzept mit Erzeugungs-, Dosier- und Messpunkten, erwarteter Wirkung je Prozessschritt und dem Validierungsweg. Jede erwartete Einsparung wird aus Ihren eigenen Prozessdaten abgeleitet, nicht aus einem fremden Projekt übertragen.

Verfahren im Überblick

So arbeitet die Voigtländer Anolyt- und CIP-Technologie

Zulauf und Wasserzähler, Solebehälter, der Dreikammer-Generator, Anolyt-Behälter, bedarfsgerechte Dosierung, Messung und Regelung: sieben Stationen in 34 Sekunden. Mit „Prozess ansehen“ startet das animierte 3D-Diagramm.

startet, sobald der Rahmen sichtbar ist

Modelliert nach dem Voigtländer Anlagenschema eines Anolyt-Systems, in der Zeichensprache der Startseite. Die Karten zeigen nur dokumentierte Fakten, keine erfundenen Zahlen.

Beleg · projektgebunden

Softdrink-CIP-Anwendung

In einem Softdrinkbetrieb beschreibt der Voigtländer Food-and-Beverage-Katalog für die dort beschriebene CIP-Anwendung, als zusammengehöriges Ergebnis dieser einen Anlage:

75 % weniger Reinigungszeit
90 → 20 Min Verkürzung des Reinigungsablaufs (Heißlauge und Heißspülung entfallen)
rund 15.000 Euro jährliche Betriebseinsparung
rund 500.000 kWh Energieeinsparung pro Jahr
unter 36 Monaten Amortisation

Diese Werte sind standortabhängig und gelten nur gemeinsam als Ergebnis dieser Anwendung. Sie sind keine Prognose für einen anderen Betrieb.

Der zentrale Einwand, ehrlich beantwortet

Projekteinsparungen sind nicht automatisch auf andere CIP-Prozesse übertragbar. Rezeptur, Verschmutzung, Anlagenbau, Wasserqualität und Validierungsanforderungen unterscheiden sich. Deshalb beginnt jedes Konzept mit Ihren eigenen Prozessdaten und endet mit einer anwendungsspezifischen Validierung.

Fragen vor dem ersten Gespräch

Was Betreiber fragen, bevor eine CIP-Prüfung beginnt

01Kann hypochlorige Säure Peressigsäure in der CIP-Desinfektion ersetzen?

Das ist je nach Anlage möglich und wird in einem kontrollierten Versuch entschieden. In einer Molkerei-Anwendung entsprach laut Voigtländer-Unterlagen die mikrobiologische Wirkung von Anolyt bei der dort geprüften Konzentration der bisher eingesetzten Peressigsäure, und die kalte Desinfektion sparte zusätzlich Energiekosten. Das ist ein Anwendungsergebnis, keine Zusage für andere Anlagen; Akzeptanzkriterien und Validierung entscheiden bei Ihnen.

02Wer prüft und plant die Anlagenhygiene mit vor Ort erzeugtem Anolyt für Lebensmittel- und Getränkebetriebe?

Die Hydreatio GmbH prüft und plant die Anlagenhygiene unter ihrer Marke Voigtländer. Am Anfang steht die Prüfung der bestehenden Anlage: Prozessschritte, Zeiten sowie Wasser-, Energie- und Chemikalieneinsatz. Daraus folgt ein Konzept mit Erzeugungs-, Dosier- und Messpunkten, erwarteter Wirkung je Prozessschritt und Validierungsweg. Jede erwartete Einsparung wird aus Ihren eigenen Prozessdaten abgeleitet. Die Technik ersetzt weder betriebliche Verantwortung noch Validierung noch die Vorgaben der zuständigen Stellen.

03Wie lässt sich die CIP-Reinigung in einer Molkerei oder Getränkeabfüllung schneller und mit weniger Chemie fahren?

Zuerst wird das Reinigungsergebnis festgelegt, danach werden Zeit, Temperatur, Chemie und Mechanik darauf eingestellt. Vor Ort erzeugtes Anolyt kann einzelne Chemie- und Spülschritte ersetzen oder verkürzen, wo Hygieneziel und Materialverträglichkeit es zulassen. Welche Verkürzung bei Ihnen möglich ist, zeigen Ihre eigenen Prozessdaten und die Validierung.

04Wie wird ein CIP-Zyklus validiert und für das Audit nachgewiesen?

Ein CIP-Prozess wird über drei getrennte Nachweisaufgaben belegt. Die Validierung prüft vor der Freigabe mit Versuchsplan, Prozessdaten und Ergebnisprüfung, ob der Prozess das hygienische Ziel erreicht. Die laufende Überwachung prüft jeden Zyklus gegen das freigegebene Fenster. Die Verifizierung prüft über die Zeit, ob das System wirksam bleibt, und bestätigt oder bewertet neu. Auditfähig ist ein Nachweis, der Rezeptversion, Anlagenzustand, Charge, Prozesskurve, Abweichung und Freigabeentscheidung verbindet.

05Welche Wasserqualität gilt für Wasser mit Produktkontakt in der Lebensmittelproduktion?

Wo Wasser das Lebensmittel berührt, als Zutat dient oder produktberührende Flächen reinigt, ist grundsätzlich Trinkwasser gefordert. Es muss die Mindestanforderungen der TrinkwV erfüllen. Ob Prozesswasser diesen Standard hält, ist eine Frage beherrschter, überwachter Hygiene, nicht einer einmaligen Behandlung.

Stand: Oktober 2026

Nächster Schritt

CIP- und Hygiene-Review anfragen

Für das Review hilfreich sind: Prozessschritte und Zeiten je Reinigung, Wasser-, Energie- und Chemikalienverbrauch (auch als Schätzung), Zielorganismen und Validierungsanforderungen.

Fehlende Daten verhindern das erste Gespräch nicht.

  1. 1Sie beschreiben Anlage, Reinigungsschritte und Anlass.
  2. 2Fachleute ordnen Ihre Anfrage ein.
  3. 3Wir stimmen die Unterlagen mit Ihnen ab.

CIP- und Hygiene-Review anfragen

Beschreiben Sie kurz Betrieb, Prozess und Anlass. Für den Erstkontakt genügen wenige Angaben.

Wir verwenden Ihre Angaben zur Bearbeitung Ihrer Anfrage (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Hinweise zur Verarbeitung stehen in der Datenschutzerklärung.

Ihre Anfrage wird fachlich eingeordnet. Einsparwerte werden erst nach Prüfung Ihrer Prozessdaten genannt.

Beschreiben Sie Ihr Wasserproblem

In wenigen Fragen ordnet der Smart Match Ihre Situation ein und zeigt den sinnvollsten nächsten Prüfschritt für Ihr Wassersystem.

UnverbindlichErgebnis direkt im Browser

Direkt mit unserem Team sprechen

Lieber persönlich statt Formular? Wir ordnen Ihre Situation fachlich ein und nennen den nächsten Prüfschritt.

Kontakt aufnehmen ›

Wasseranalyse einsenden

Sie haben bereits Analysewerte? Senden Sie sie uns: Wir prüfen und melden uns mit einer ersten Einordnung.

Analyse senden ›