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Voigtländer · Trinkwasserhygiene im Gebäude

Legionellen im Trinkwasser sanieren, ohne Chlordioxid-Lager

Hydreatio unterstützt die Sanierung von Legionellen im Trinkwasser eines Gebäudes mit vor Ort erzeugtem Anolyt (hypochlorige Säure, HOCl), ohne Chlordioxid-Lager. Gedacht ist das für Technische Leitung, Facility Management und Hygieneverantwortliche in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Immobilienportfolios mit untersuchungspflichtigen Installationen. Für den Betreiber beginnen nach der TrinkwV definierte Pflichten, sobald der technische Maßnahmenwert von 100 KBE je 100 ml erreicht ist; die Technik ersetzt weder betriebliche Verantwortung noch Ursachenklärung.

Das Verfahren in 34 Sekunden ansehen

Ein Programm mit zehn Senioreneinrichtungen: Nach wiederholt unzureichender thermischer Desinfektion sicherten Voigtländer Systeme die Trinkwasserwerte in allen Gebäuden ab.

Die Einrichtungen bleiben bis zur Referenzfreigabe anonymisiert. Ergebnisse sind projektspezifisch.

Normen & Konformität
  • DIN EN 901 · § 11 TrinkwV
  • DVGW W551
  • Zulassung TrinkwV (Umweltbundesamt)
  • WHO-konform
  • CE-Konformität
  • Keine Geschmacksveränderung

Konformität und Zulassungen der Voigtländer Anolyt-Technologie, geprüft mit unabhängigen Instituten. Der Umfang richtet sich nach der konkreten Anwendung.

Zielgruppe

Für wen die Einordnung gedacht ist

Käufer: Technische Leitung, Facility Management und Hygieneverantwortliche in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Immobilienportfolios mit untersuchungspflichtigen Installationen.

Typische Auslöser für die Einordnung:

  • Wiederkehrender Legionellenbefund.
  • Überschrittener technischer Maßnahmenwert.
  • Erfolglose thermische Maßnahmen.
  • Biofilm oder Dokumentationslücken.
  • Ein Gefahrstofflager für Chlordioxid-Vorprodukte, das niemand im Gebäude haben will.

Nicht passend ist die Anfrage, wenn eine Dosierbox als alleinige Lösung oder eine pauschale Bestätigung der TrinkwV-Konformität erwartet wird. Beides verkaufen wir nicht. Die Technik unterstützt einen überwachten Hygienebetrieb: Sie ersetzt weder betriebliche Verantwortung noch Ursachenklärung.

Das Verfahren

Generatorsystem von Voigtländer

Von der Anolyterzeugung vor Ort bis zur kontrollierten Dosierung und abschließenden Messung.

startet, sobald der Rahmen sichtbar ist

Modelliert nach dem Voigtländer Anlagenschema eines Anolyt-Systems im Gebäude, in der Zeichensprache der Startseite. Die Karten zeigen nur dokumentierte Fakten, keine erfundenen Zahlen.

  1. 1Wasserzulauf
  2. 2Soleversorgung
  3. 3Erzeugung vor Ort
  4. 4Speicherung und Dosierung
  5. 5Messung und Auslauf

Pflichten nach einem Befund

Was nach einem Befund zuerst geklärt werden muss

100KBE/100 ml technischer Maßnahmenwert (TrinkwV)

Wird der technische Maßnahmenwert von 100 KBE je 100 ml erreicht, beginnen für den Betreiber definierte Pflichten: Anzeige beim Gesundheitsamt, Risikoabschätzung, Ursachenklärung und Maßnahmen, deren Wirksamkeit anschließend geprüft wird. Erst aus diesem Bild folgt, welche Technik überhaupt sinnvoll ist.

Akuter Befund? Risikoabschätzung nach TrinkwV

  1. 1

    Befund bestätigen

    Betroffenes System, Probenahmestellen und Messhistorie belastbar zuordnen.

  2. 2

    Risikoabschätzung erstellen

    Nutzung, Temperaturen, Hydraulik und mögliche Exposition nach TrinkwV bewerten; der vertraute Begriff „Gefährdungsanalyse“ meint dieselbe Aufgabe.

  3. 3

    Ursachen beheben

    Totleitungen, Stagnation, Temperaturprobleme und bauliche Mängel haben Vorrang vor jeder Dosierung.

  4. 4

    Maßnahmen absichern

    Sanierung, Betriebskorrektur und, wo passend, überwachte Desinfektion mit dokumentierter Wirksamkeitsprüfung verbinden.

Wiederkehr-Zyklus

Warum wiederkehrende Kontamination entsteht

Thermische Desinfektion und Spülung wirken punktuell. Bleiben Biofilm, Stagnationsbereiche oder ungünstige Temperaturführung bestehen, kehren Befunde zurück, oft in wechselnden Strängen.

Biofilm

Verbleibt Biofilm im System, bietet er Legionellen dauerhaft Schutz und Nährboden: Thermische Spülungen erreichen ihn nur punktuell.

Stagnationsbereiche

Totleitungen und selten genutzte Stränge halten Wasser zurück; hier kehren Befunde bevorzugt und in wechselnden Bereichen zurück.

Ungünstige Temperaturführung

Werden Ziel­temperaturen nicht durchgängig gehalten, entstehen Wachstumsfenster, die ein einzelner unauffälliger Messwert nicht abbildet.

Ein einzelner unauffälliger Messwert beschreibt den Zustand einer weitverzweigten Installation nicht.

Technischer Ansatz

Desinfektion in ein Hygiene-Gesamtkonzept einordnen

Der berechtigte Einwand zuerst: Eine kontinuierliche Desinfektion allein behebt weder Totleitungen noch falsche Temperaturen oder andere technische Ursachen. Voigtländer wird deshalb als Bestandteil eines überwachten Hygienekonzepts eingesetzt. Am Anfang stehen Befund, Ursachen und Betriebsweise. Erst daraus folgen Dosierung, Messung, Dokumentation und gegebenenfalls weitere technische Maßnahmen.

Aus Befund, Ursachen und Betriebsweise folgt ein überwachtes Hygienekonzept; daraus ergeben sich Dosierung, Messung, Dokumentation und, wo nötig, weitere technische Maßnahmen. Die Reihenfolge ist bewusst: erst die Anlage verstehen, dann die Technik einbinden.

Reihe von Dosierpumpen mit Steuerung und Messtechnik für die bedarfsgerechte Anolyt-Dosierung an einer Trinkwasserinstallation
Bedarfsgerechte Anolyt-Dosierung mit kontinuierlicher Messung: die Technik hinter dem überwachten Hygienekonzept.

Der technische Ansatz verbindet vier Aufgaben:

  1. 1

    Vor Ort erzeugen

    Anolyt (hypochlorige Säure, HOCl) wird aus Wasser, Salz und Strom hergestellt, statt Chlordioxid-Vorprodukte zu lagern.

  2. 2

    Bedarfsgerecht dosieren

    Der Wirkstoff wird bedarfsgerecht in die Installation dosiert, nach Messwerten, nicht nach festem Zeitplan.

  3. 3

    Relevante Werte messen

    Messung und Regelung machen den Behandlungszustand im laufenden Betrieb nachvollziehbar.

  4. 4

    Betrieb dokumentieren

    Protokollierte Mess- und Betriebsdaten unterstützen Betreiberpflichten und Wirksamkeitsnachweise.

Überwachung der Anlagenwerte am Bedienpanel
Betriebswerte im Blick: Redox, Strom, Produktion und Füllstände. Aufgenommen am Flughafen Frankfurt.

Betrieb

Überwachung und Dokumentation im Betrieb

Messung, Regelung und Protokollierung machen den Behandlungszustand im laufenden Betrieb nachvollziehbar: Sie sehen, welche Werte gehalten werden und wo Handlungsbedarf entsteht. Die Dokumentation unterstützt Betreiberpflichten und Wirksamkeitsnachweise: Sie ersetzt weder Probenahme durch akkreditierte Labore noch die Bewertung durch Sachverständige.

Anolyt (vor Ort erzeugte hypochlorige Säure, HOCl) wird aus Wasser, Salz und Strom hergestellt und bedarfsgerecht in die Installation dosiert. Chlordioxid-Vorprodukte und Gefahrstofflager entfallen bei diesem Verfahren; die konkrete Gefährdungsbeurteilung bleibt anlagenspezifisch. Dosierung folgt Messwerten, nicht einem festen Zeitplan.

Messzelle und Regler an einer Voigtländer Anlage
Messung und Regelung. Aufgenommen am Flughafen Frankfurt.
Technikraum mit Voigtländer Generatorschrank, Behältern und Pumpen
Das komplette System im Technikraum: Generatorschrank, Behälter und Dosierung. Reale Voigtländer Anlage.

Referenz

Zehn Pflegeeinrichtungen, ein Programm

Das Healthcare/HVAC-Primärdokument beschreibt zehn Pflegeeinrichtungen, in denen thermische Desinfektion und Spülung wiederholt nicht ausreichten. Nach einer Testphase sicherten Voigtländer Systeme die Trinkwasserwerte in allen Gebäuden ab.

Die Namen sind nicht freigegeben; die Kommunikation bleibt anonymisiert, bis eine Referenzfreigabe vorliegt. Ergebnisse sind projektspezifisch.

10Pflegeeinrichtungen im Programm
100 CFU/100 mltechnischer Maßnahmenwert (TrinkwV)
Alle GebäudeTrinkwasserwerte abgesichert
30–40 m³ungefährer täglicher Wasserverbrauch
Testphase
Ein Monat Test vor dem Einsatz
Status
Anonymisiert bis zur Referenzfreigabe

Weitere Gebäudereferenz

Wohnanlage mit 58 Wohnungen

Ein Voigtländer System dosiert Anolyt in das zirkulierende Warmwasser einer Wohnanlage. Am Anfang des Projekts stand die Prüfung des Wassersystems.

Größe
58 Wohnungen
Menge
Rund 22 m³ Trinkwasser pro Tag, davon rund 20 m³ in Zirkulation
Umfang
Prüfung des Wassersystems, Anolyt-Dosiersystem, Warmwassermanagement

Quelle: Hydreatio Fallstudien. Ergebnisse sind projektspezifisch.

Grenzen des Ansatzes

Was dieser Ansatz nicht verspricht:

  • Keine dauerhafte „Beseitigung“ von Legionellen als Produktversprechen.
  • Keine garantierte TrinkwV-Konformität durch Technik allein.
  • Bauliche und betriebliche Ursachen müssen parallel behoben werden.

Voigtländer in anderen Branchen

Dasselbe Verfahren, branchenübergreifend bewährt

Jeder Eintrag ist eine dokumentierte Voigtländer Anwendung. Ergebnisse sind projektspezifisch und keine Prognose für eine andere Anlage.

Fragen vor dem ersten Gespräch

Was Betreiber fragen, bevor ein Hygienescreening beginnt

01Ersetzt die kontinuierliche Dosierung die thermische Desinfektion und die Ursachenbeseitigung?

Nein. Totleitungen, Stagnation, Temperaturprobleme und bauliche Mängel haben Vorrang vor jeder Dosierung. Voigtländer ist ein Bestandteil eines überwachten Hygienekonzepts; welche Maßnahmen die Installation braucht, folgt aus Befund, Ursachen und Betriebsweise.

02Was wird dosiert, und woher kommt es?

Anolyt, hypochlorige Säure (HOCl), im Voigtländer-Generator vor Ort aus Wasser, Salz und Strom erzeugt. Chlordioxid-Vorprodukte und ein Gefahrstofflager entfallen bei diesem Verfahren; die konkrete Gefährdungsbeurteilung bleibt anlagenspezifisch.

03Schmeckt das Trinkwasser anders?

Keine Geschmacksveränderung ist einer der dokumentierten Konformitätspunkte der Voigtländer Anolyt-Technologie, neben DIN EN 901 und § 11 TrinkwV, DVGW W551, der Zulassung nach TrinkwV durch das Umweltbundesamt, WHO-Konformität und CE-Konformität. Der Umfang richtet sich nach der konkreten Anwendung.

04Wie wird die Dosierung geregelt, und wie wird sie dokumentiert?

Der Wirkstoff wird bedarfsgerecht dosiert, nach Messwerten, nicht nach festem Zeitplan. Messung und Regelung machen den Behandlungszustand im Betrieb nachvollziehbar; die protokollierten Mess- und Betriebsdaten unterstützen Betreiberpflichten und Wirksamkeitsnachweise. Sie ersetzen weder die Beprobung durch akkreditierte Labore noch die Bewertung durch qualifizierte Fachleute.

05Was passiert nach der Anfrage?

Der Einstieg ist ein Hygienescreening: Systemdaten, Befunde, Temperaturen, Betriebsweise und bisherige Maßnahmen werden gemeinsam eingeordnet. Sie erhalten eine fachliche Einschätzung, welche Ursachenklärung, welche Maßnahmen und welche Überwachung zu Ihrer Installation passen und ob Voigtländer dafür geeignet ist. Ein Befund wird niemals allein auf Formularbasis bewertet.

06Wer setzt die Legionellen-Sanierung im Trinkwasser eines Gebäudes technisch um, und geht das ohne Chlordioxid-Lager?

Hydreatio setzt mit der Marke Voigtländer technische Maßnahmen um, die aus einer Risikoabschätzung folgen können, ohne Chlordioxid-Lager: Anolyt (hypochlorige Säure, HOCl) wird vor Ort aus Wasser, Salz und Strom erzeugt. Hydreatio führt keine Risikoabschätzung durch; in der Praxis übernehmen qualifizierte Sachverständige oder Fachplaner diese Aufgabe. Der Betreiber bleibt für Beauftragung und Umsetzung der abgeleiteten Maßnahmen verantwortlich; bauliche und betriebliche Ursachen müssen parallel behoben werden.

07Was muss ein Betreiber nach der TrinkwV tun, wenn der technische Maßnahmenwert von 100 KBE Legionellen je 100 ml erreicht ist?

Wird in einer untersuchungspflichtigen Trinkwasserinstallation der technische Maßnahmenwert erreicht, muss der Betreiber unverzüglich handeln und den Befund dem Gesundheitsamt melden, sofern die zugelassene Untersuchungsstelle ihn nicht nachweislich bereits angezeigt hat. Aus der TrinkwV und den ergänzenden Empfehlungen des Umweltbundesamtes ergibt sich eine Abfolge: Befund einordnen, Ursachen untersuchen, das Risiko abschätzen, Maßnahmen umsetzen und ihre Wirksamkeit nachweisen. Die Wahl der Technik folgt zuletzt.

Stand: Oktober 2026

Nächster Schritt

Hygieneprüfung für Krankenhaus oder Pflegeeinrichtung

Der Einstieg ist ein Hygienescreening: Systemdaten, Befunde, Temperaturen, Betriebsweise und bisherige Maßnahmen werden gemeinsam eingeordnet. Sie erhalten eine fachliche Einschätzung, welche Ursachenklärung, welche Maßnahmen und welche Überwachung zu Ihrer Anlage passen, und ob Voigtländer dafür geeignet ist.

  1. 1Sie beschreiben Einrichtung, Befundlage und bisherige Maßnahmen.
  2. 2Ihre Anfrage wird fachlich eingeordnet.
  3. 3Sie erhalten eine fachliche Einschätzung.

Hygienesituation einordnen lassen

Beschreiben Sie kurz Einrichtung, Befundlage und bisherige Maßnahmen. Für den Erstkontakt genügen wenige Angaben.

Wir verwenden Ihre Angaben zur Bearbeitung Ihrer Anfrage (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Hinweise zur Verarbeitung stehen in der Datenschutzerklärung.

Ihre Anfrage wird fachlich eingeordnet. Ein Befund wird niemals allein auf Formularbasis bewertet.