Erhöhter Legionellenwert
Ein Befund liegt vor und muss eingeordnet werden.
Voigtländer · Kühlwasser
Voigtländer erzeugt Anolyt vor Ort und dosiert ihn messwertgeführt in den Kühlkreislauf; die Betriebsdaten werden gespeichert. Das unterstützt die Kontrolle und Dokumentation von Legionellen im Kühlturm. Das Angebot richtet sich an Betreiber industrieller Verdunstungskühlanlagen sowie an Facility Management und Gebäudetechnik. Die Behandlung ersetzt keine Betreiberpflicht nach der 42. BImSchV, und welche Prüfungen, Intervalle und Werte gelten, hängt von der Anlagenart ab.
Typische Einstiegspunkte
Für Facility Management, Gebäudetechnik und Betreiber industrieller Verdunstungskühlanlagen. Die Prüfung ist besonders sinnvoll, wenn einer dieser Punkte zutrifft:
Ein Befund liegt vor und muss eingeordnet werden.
Messwerte schwanken oder halten den Zielbereich nicht.
Wiederkehrende Belastung trotz Behandlung.
Nachweise liegen unvollständig oder verstreut vor.
Systemzusammenhang
Verdunstungskühlung erzeugt Aerosole; steigende Koloniezahlen und Legionellenbefunde entstehen meist dort, wo Biofilm, Nährstoffe, Temperatur und Betriebsweise zusammenkommen. Eine punktuelle Stoßbehandlung setzt an den Symptomen an. Nachhaltig wird die Hygiene erst, wenn Wasserzustand, Dosierung und Betriebsführung als System geführt werden.
Biofilm · Nährstoffe · Temperatur · Betriebsweise
Eine punktuelle Stoßbehandlung setzt an den Symptomen an.
Wasserzustand · Dosierung · Betriebsführung
Nachhaltig stabile Hygiene, im Betrieb nachvollziehbar.
Verfahren
Voigtländer erzeugt Anolyt vor Ort und dosiert messwertgeführt, zum Beispiel über die Redox-Regelung, in den Kühlkreislauf. Betriebsdaten werden gespeichert, sodass der Anlagenverlauf nachvollziehbar bleibt. Chlorgas-Logistik und Gefahrstofflager entfallen bei diesem Verfahren; die konkrete Gefährdungsbeurteilung bleibt anlagenspezifisch.


Systemüberblick
Zulauf und Wasserzähler, Solebehälter, der Dreikammer-Generator, Anolyt-Behälter, bedarfsgerechte Dosierung, Messung und Regelung: sieben Stationen in 34 Sekunden. Mit „Prozess ansehen“ startet das animierte 3D-Diagramm.

Modelliert nach dem Voigtländer Anlagenschema eines Anolyt-Systems, in der Zeichensprache der Startseite. Die Karten zeigen nur dokumentierte Fakten, keine erfundenen Zahlen.
Regulatorik
Die Verordnung verlangt Betrieb nach dem Stand der Technik, betriebsinterne Überprüfungen, Laboruntersuchungen auf Legionellen, ein Betriebstagebuch und abgestufte Maßnahmen bei Befunden. Monatliche Laboruntersuchungen sind nicht der pauschale Normalfall; sie entstehen zum Beispiel nach einer bestätigten Überschreitung eines Prüfwerts. Die Anzeige der Anlage erfolgt über das KaVKA-Portal.
Der „Referenzwert 100“ bezieht sich auf die allgemeine Koloniezahl, nicht auf Legionellen. Für die verbindliche Zuordnung ist die Einstufung der konkreten Anlage maßgeblich.
Prüf- und Maßnahmenwerte je Anlagenart und die Pflichten nach der 42. BImSchV
Prüfablauf
Verdunstungskühlanlage, Nassabscheider oder Kühlturm.
Betrieb nach dem Stand der Technik prüfen.
Untersuchung auf Legionellen im festgelegten Intervall.
Befund gegen die Prüfwerte der Anlagenart bewerten.
Abgestufte Maßnahmen und Betriebstagebuch führen.
Ablaufdarstellung zur Orientierung. Die verbindlichen Pflichten, Intervalle und Fristen hängen von der Einstufung Ihrer konkreten Anlage ab; siehe Pflichten nach der 42. BImSchV.
Beleg
Der Healthcare/HVAC-Katalog beschreibt eine Anlage an einem deutschen Universitätsklinikum mit kontinuierlicher Redoxregelung und gespeicherten Betriebsdaten. Die Anwendung ist in Hydreatios eigener Fallstudie als Kühlturm- und HVAC-Referenz beschrieben; der Standort wird bis zur Freigabe durch den Betreiber nicht benannt.
Leistungsangaben bleiben an den konkreten Projektkontext gebunden und sind keine allgemeine Zusage.
Einwand
Behandlung ersetzt keine Betreiberpflicht: Laboruntersuchung, Betriebstagebuch, Anzeige und die abgestuften Maßnahmen bleiben Aufgabe des Betreibers. Die Technik unterstützt die Betriebsführung, sie tritt nicht an ihre Stelle.
Fragen vor dem ersten Gespräch
Der Betreiber muss die Anlage nach dem Stand der Technik betreiben, betriebsinterne Überprüfungen und Laboruntersuchungen auf Legionellen durchführen, ein Betriebstagebuch führen und bei Befunden abgestufte Maßnahmen ergreifen. Die Anzeige der Anlage erfolgt über das KaVKA-Portal. Welche Prüfungen, Intervalle und Werte gelten, hängt von der Einordnung der Anlage ab.
Bei überschrittenem Maßnahmenwert ist die zuständige Behörde unverzüglich zu informieren; unter anderem sind die Legionellen zu differenzieren und zusätzlich zu untersuchen, und bei bestätigter Überschreitung folgen weitere Gefahrenabwehrmaßnahmen. Dazu gehören Ursachenklärung, technische oder betriebliche Maßnahmen und die Dokumentation im Betriebstagebuch. Welche Schritte im Einzelnen gelten, richtet sich nach Anlagenart, Wertestufe und Bestätigungsergebnis; Fristen und Meldewege stehen im Verordnungstext.
Das Verfahren unterstützt die Legionellenkontrolle: Anolyt wird vor Ort erzeugt und messwertgeführt in den Kühlkreislauf dosiert, zum Beispiel über die Redox-Regelung, und die Betriebsdaten werden gespeichert. Die konkrete Auslegung erfolgt auf Grundlage der jeweiligen Anlage. Nachhaltig wird die Hygiene erst, wenn Wasserzustand, Dosierung und Betriebsführung als System geführt werden; eine punktuelle Stoßbehandlung setzt an den Symptomen an. Laboruntersuchung, Betriebstagebuch, Anzeige und abgestufte Maßnahmen bleiben Aufgabe des Betreibers.
Prüfwert 1 und 2 sind die beiden unteren Stufen: Ursache prüfen, enger kontrollieren. Der Maßnahmenwert ist die höchste Stufe und verlangt zusätzlich unter anderem die Differenzierung der Legionellen, zusätzliche Laboruntersuchungen und bei bestätigter Überschreitung weitere Gefahrenabwehrmaßnahmen. In KBE je 100 ml gelten bei Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheidern 100, 1.000 und 10.000, bei Kühltürmen im Sinne der Verordnung 500, 5.000 und 50.000.
Die 42. BImSchV erfasst Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider, in denen Wasser verrieselt, versprüht oder anderweitig mit der Atmosphäre in Kontakt gebracht werden kann. Viele industrielle Rückkühlwerke fallen in die Kategorie Verdunstungskühlanlage, auch wenn sie im Betrieb Kühlturm genannt werden. Die Einordnung folgt aus Bauart, Betrieb und Anwendungsbereich, nicht aus dem umgangssprachlichen Namen, und entscheidet über die einschlägigen Prüf- und Laborwerte.
Stand: Oktober 2026
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Jeder Eintrag ist eine Voigtländer Anwendung. Ergebnisse sind projektspezifisch und keine Prognose für einen anderen Standort.
Nächster Schritt
Der Einstieg läuft gemeinsam mit dem Gebäudehygiene-Assessment; die Kühltechnik ist ein gezieltes Zusatzangebot. Hilfreich sind Anlagenart, Betriebsweise, bisherige Laborbefunde und der Anlass der Prüfung.
Beschreiben Sie kurz Anlage, Anlagenart und Anlass. Für den Erstkontakt genügen wenige Angaben.
Ihre Anfrage wird fachlich eingeordnet. Die einschlägigen Pflichten hängen von der Einstufung Ihrer konkreten Anlage ab.
In wenigen Fragen zur passenden Untersuchungsroute für Ihre Anlage.
Fachreport: Betreiberpflichten, Überwachung und messwertgeführte Wasserhygiene nach der 42. BImSchV.
Anlagenart, Prüfungen, Laborintervalle, Betriebstagebuch und Maßnahmen bei Befunden.
Wenn ein Prüfplan für Legionellen erstellt wird, stehen oft Fragen nach Messhäufigkeit und Maßnahmen im Vordergrund.
Der gemeinsame Hygienepfad für Betreiber mit Trinkwasser- und Kühlwasserbedarf.
Wenn Kühlkreislauf, Prozess- und Abwasser als Gesamtsystem geplant werden sollen.
In wenigen Fragen ordnet der Smart Match Ihre Situation ein und zeigt den sinnvollsten nächsten Prüfschritt für Ihr Wassersystem.
Lieber persönlich statt Formular? Wir ordnen Ihre Situation fachlich ein und nennen den nächsten Prüfschritt.
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